Discover e.V.
Berglenstraße 10
D – 71364 Winnenden
Tel.: +49 (0) 7195 584 607
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Discover bewegt sich weiter!

Discover e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, bis März 2022 seine Unterstützung für die Gemeindeentwicklung in Afrika auslaufen zu lassen. Wir sind stolz darauf, was unsere Partner mit der Unterstützung vieler Freunde seit der Gründung von Discover im März 2014 erreicht haben.

Bis März 2022 wollen wir unsere Partner so unterstützen, dass sie die Ressourcen und Fähigkeiten haben, ihre hervorragende Arbeit auch ohne unsere finanzielle Unterstützung fortzusetzen.

Bitte helfen Sie uns, diese Ausstiegsstrategie erfolgreich umzusetzen.

Ab März 2022 werden wir uns ganz auf die Baumpflanzungen konzentrieren. Bis dahin werden wir unsere Partner weiterhin dabei unterstützen, ihre derzeitigen sehr wertvollen Gemeinschaftsprojekte zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen. Zu diesen Projekten gehören die Verbesserung der Fischteiche in Kighengi in Uganda, die sich bereits als Segen erweisen, da sie wertvolles Eiweiß liefern, sowie die Unterstützung von Fortbildungen in natürlicher Gesundheitsfürsorge, biologischem Gartenbau und die Ausbildung im Tischlerhandwerk für Jugendliche, die auf der Straße leben.

Uganda leidet unter einer weiteren Ausgangssperre wegen des Corona-Virus, was bedeutet, dass wir sehr viele Hilfsappelle von Gemeinden erhalten, in denen die Menschen sich in großer Not befinden und verzweifeln.

Für die Zukunft steht das Pflanzen von Bäumen wegen der Klimakrise und der großflächigen Abholzung an vorderster Stelle. Durch diese Maßnahmen werden unsere Partner zudem die Bodenfruchtbarkeit erhöhen, Früchte und Medikamente produzieren können und auch weniger von Überschwemmungen und Dürre betroffen sein.

Wir werden vier Baumpflanzungsprojekte unterstützen: In Kasese, Arivu und Kaliro in Uganda und in Manicaland in Simbabwe.

Bitte lesen Sie diesen Bericht über das Baumpflanzungsprojekt in Arivu, Uganda.
Das Kasese Network, ein Zusammenschluss von drei Discover-Gruppen im Kasese District, hat sein Programm abgeschlossen, bei dem 150 Bauern insgesamt 15.000 Bäume gepflanzt haben. Diese Bäume werden dafür sorgen, dass starke Regenfälle leichter in den Boden einsickern können, wodurch die Gefahr von Überschwemmungen in Zukunft verringert wird – und damit hoffentlich die Verwüstungen und der Verlust von Menschenleben, wie sie im Jahr 2020 aufgetreten sind, in Zukunft weniger wahrscheinlich werden.

Der Discover-Jahresbericht 2020 beschreibt die vielen bemerkenswerten Aktivitäten, die trotz der durch die COVID-Pandemie verursachten Probleme stattgefunden haben. Bitte lesen Sie ihn hier.

Wir unterstützen derzeit Partner und Gruppen in vier afrikanischen Ländern.
Dafür benötigen wir Ihre Spenden. Hier können Sie lesen, was genau Ihr Geld ermöglichen soll.

Der Blickpunkt ist zukünftig klimaneutral

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Das nationale Fortbildungsseminar zum Thema
„Selbstständigkeit: Ernährungssicherheit, Gesundheits-vorsorge und Gemeinwohl“

findet vom 22. bis 27. Februar 2021 in Wakiso statt.

Hier finden Sie weitere Details, auch zur Bewerbung. Lesen Sie hier einen ausführlichen Bericht über das letzte – sehr erfolgreiche – einwöchige Trainingsseminar, das im März letztes Jahr in Luweero stattfand.

Das Bild zeigt die Kursleiterin, Rehema Namyalo, bei der Demonstration von Bananenplantagen-Manage-ment während eines Trainingsseminars in Kacheera, Uganda, Anfang 2020.

 

Fischtanks im Dorf Kighenge in Uganda

Das Projekt ist abgeschlossen!

Trotz aller Herausforderungen, die die Korona-Beschränkungen mit sich bringen, hat Discover-Partner Kenja Thomas den Bau von 104 Fischtanks in Kighenge und benachbarten Dörfern geplant und koordiniert. Zu ihrer Freude haben die Dorfbewohner nun wieder eine zuverlässige Proteinquelle. Dies ersetzt den großen Mangel an  Fischen, nachdem die Fischereirechte in den nahe gelegenen Seen an chinesische Firmen vergeben wurden. Das Wasser muss über weite Strecken transportiert werden, da es in der Nähe keine Bäche gibt und die Regenfälle unzuverlässig sind. Es wurden Filter hergestellt und installiert, um das Wasser zu reinigen und wieder mit Sauerstoff zu versorgen.

20 der 104 Fischtanks wurden im Dorf Kinyamunagha gebaut, in dem viele Menschen mit Behinderungen leben. Thomas und seine Kollegen bitten um Hilfe, um 59 weitere Tanks für die verbleibenden behinderten Menschen und ihre Familien zu bauen.

Das Projekt hat die Aufmerksamkeit der Distriktregierung erregt, die fünf der Projektteilnehmer auswählen wird, um als Vorbild für andere Bauern im Distrikt zu dienen.

Wir danken der Initiative „bwirkt!“ der „Stiftung Entwicklungszusammenarbeit Baden-Württemberg“ und den Unterstützern von Discover für 85% bzw. 15% des Gesamtbudgets von 13.583 Euro.

Baumpflanzungen in Simbabwe

An vielen Schulen und in vielen Gemeinden werden von Discover Zimbabwe Trust auf verödetem Land Bäume gepflanzt. Sehen Sie hier den Bericht vom Dezember 2020.

Der Vorsitzende der Marange Community Association, Simbabwe, Heggah Ndagurwa, pflanzt zusammen mit Moses Dambuza einen Marula-Baum.

Ermutigt durch die Erfahrungen aus Madagaskar mit dem „Covid-Organics-Getränk“, das Artemisia annua enthält, hat Discover Zimbabwe „Makomo Natural Tonic Solution“ entwickelt, eine Tinktur, die Artemisia annua und vier einheimische Kräuter enthält. Tests haben gezeigt, dass sie bei der Vorbeugung und Behandlung von Erkältungen, Bronchitis, Fieber, Husten und allgemeiner Körperschwäche wirksam ist. Dieses Produkt wird landesweit registriert, damit es in Simbabwe zur Behandlung der Symptome von COVID 19 breiter verfügbar gemacht werden kann. Lesen Sie mehr dazu hier.

Im Dezember 2020 wurde der Projektleiter, Dr. Joachem Nyamande, von der Zimbabwe National Practitioners Association mit einer Medaille als bester Förderer der Entwicklung der traditionellen Medizin des Landes ausgezeichnet.

Das Nationale Trainingsseminar in „Selbständigkeit – Ernährungssicher-heit, Gesundheit und Wohlfahrt“ findet vom 22. bis 27. Februar 2021 in Wakiso in Uganda statt.

Finden Sie hier weitere Details und wie Sie sich bewerben können. Lesen Sie hier einen ausführlichen Bericht über das letzte, sehr erfolgreiche, einwöchige Trainingsseminar, das im März dieses Jahres in Luweero stattfand.

Das Bild zeigt die Schulungsleiterin, Rehema Namyalo, bei der Demonstration von Maßnahmen zum Pflanzen und der Pflege von Bananenpflanzen während eines Schulungsseminars in Kacheera, Uganda, Anfang 2020.

 

Erneute Katastrophe im Vorgebirge des Rwenzori

Sintflutartige Regenfälle haben erneut schwere Überschwemmungen im Distrikt Maliba verursacht – Häuser, Schulen und Ernten wurden weggeschwemmt, sogar ein Handelszentrum. 2000 Menschen wurden obdachlos, und vier Menschen sind gestorben.

Lesen Sie den Fotobericht von Robert Bwambale, dem Koordinator von Bumbura Maliba.

Hier finden Sie einen Bericht zu den Überschwemmungen im Blickpunkt Winnenden. Und hier ist ein Bericht von den Baumpflanzaktionen. Beide sind von unserem Mitglied im erweiterten Vorstand Hans-Herbert Frank.

Bitte unterstützen Sie unseren Spendenaufruf. Robert und seine Kollegen wollen nicht nur Nothilfe leisten, sondern auch Bauern in verbesserten Anbaumethoden und im Pflanzen von einheimischen Bäumen ausbilden, um die Böden zu stabilisieren und solche Katastrophen in Zukunft zu verhindern. Unser neuster Spendenaufruf ist hier.

Das Kasese-Netzwerk, ein Zusammenschluss von drei Discover-Gruppen im Kasese-Distrikt, führt ein Programm zur Pflanzung von 15.000 Bäumen durch. Diese Bäume werden dafür sorgen, dass heftige Regenfälle besser im Boden versickern können und so die Gefahr von Überschwemmungen in Zukunft vermindert wird.

Jahresbericht 2019:

Der Discover-Jahresbericht für 2019 berichtet über die Trainingsseminare von Vumbula Masaka in Uganda und die umfangreiche Arbeit von Mikwano im Kaliro District in Uganda mit Schulen und ihrer Farmer Field School. Er kann hier gelesen werden.

Handbuch für die Konferenz der Partner in Uganda:

Im Anschluss an die Discover-Partnerkonferenz, die im Oktober 2019 stattfand, wurde ein Konferenzhandbuch erstellt, das auch als Ressourcenbuch für Trainer dient. Dieses kann hier gelesen werden

Ihre Spenden lindern gerade sehr große Not

Herzlichen Dank an alle, die unsere Arbeit mit Spenden unterstützen. Wir haben in den letzten Wochen aufgrund der dramatischen Lage in Uganda – Überschwemmungen und Corona Ausgangsbeschränkungen – sehr viel helfen können. Dafür sind uns unsere Partner vor Ort äußerst dankbar. Sie haben uns ausführliche Berichte geschickt mit vielen Fotos. Im Verlauf der nächsten Wochen erhalten Sie hier einen Einblick in das Ausmaß des Elends, dem die Menschen in dieser Region Ugandas ausgesetzt sind. Gleichzeitig sehen Sie aber auch, wieviel Sie mit Ihrer Spende zur Linderung der größten Not beitragen. Es wird anhand dieser Berichte deutlich, welche Hilfe Ihre Geldspende unseren Partnern ermöglicht.

Wie Discover Zimbabwe zur Behandlung von COVID-19-Patienten mit einer Tinktur auf der Basis von Artemisia annua beiträgt sehen Sie im Bericht zu unserem August-Spendenaufruf.

Hier finden Sie den Bericht von Robert Bwambale zum Wiederaufbau nach den Überschwemmungen.

Der Bericht von der Arbeit der letzten Wochen von Enid Kaviiri ist hier.

Lesen Sie den ersten Bericht unserer zwei Partner Christopher Nyakuni und Daniel Twesige hier.

Einen weiteren Bericht von Daniel Twesige finden Sie hier.

Der Bericht von Emmanuel Masereka ist hier.


Hier
finden Sie den Bericht von Robert Bwambale und Kenya Thomas,
zwei unserer aktivsten Mitarbeiter des Kasese Networks in Uganda.

Hier ist der Bericht von Eric Kihuluka
Eric Kihuluka und sein Mikwano Team in Kaliro haben
5700 Gesichtsmasken und 4000 Liter flüssige Seife hergestellt.

Den aktuellen Bericht aus Simbabwe von unserem Partner Joachem Nyamande finden Sie hier.

Hier sind kurze Handy-Filme unserer Mitarbeiter.
Sie zeigen die Überschwemmungen, die Verteilung der Nahrungsmittel und ein Interview zu Gesichtsmasken.
Überschwemmungen bei Kasese.mp4
Daniel Twesige in Jinja und Eric Kihuluka in Kaliro.mp4

Die Hintergründe zu den Hilferufen aus Uganda finden Sie hier im Blickpunkt Winnenden vom 23.4.20 .

Hände waschen

Wie in Westeuropa unterliegen viele afrikanische Länder einer „Ausgangssperre“, Schulen wurden geschlossen und öffentliche Versammlungen sind verboten.

Man sagt uns, dass wir unsere Hände regelmäßig mit Wasser und Seife waschen sollen. In Afrika ist Wasser eine kostbare und knappe Ressource. Die Herstellung eines „Tippy Tap“ ist etwas, das in allen unseren Ausbildungsprogrammen enthalten ist. Tamima Omondi von der Fweny-Selbsthilfegruppe in Süd-Nyanza, Kenia, schickte uns dieses ausgezeichnete Video, das zeigt, wie man sich selbst dort, wo Wasser knapp ist, die Hände mit Seife und fließendem Wasser waschen kann.

Dieses Discover-Faltblatt beschreibt die Herstellung eines Tippy Tap im Detail.

Das Foto zeigt die Herstellung eines Tippy-Tap.

Schulungsseminar in Luweero, Uganda

Ein weiteres erfolgreiches einwöchiges Schulungsseminar fand in Luweero statt. Es wurde von William und Anna Mwesigye organisiert. Er und Rehema Namyalo, Leiterin des Vumbula (Vumbula = Entdecken) Masaka-Trainingsteams betreiben eine Modellfarm und haben viele registrierte Kräuterprodukte.

Neben der Vermittlung von biologischem Anbau und dem Anbau und der Verwendung von Heilpflanzen, Kursen in Solartechnologien und der Herstellung von Flüssig- und Festseifen umfasste dieses Seminar auch Bananenmanagement, Maniokanbau und lokale Hühnerhaltung.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gingen mit ihren Informationspaketen des Discover Starter-Kits, dem anamed Seminar-Handbuch und -Poster, ihren Arzneimitteln, einem T-Shirt und einer Vielzahl von Samen und Setzlingen nach Hause.

Die Zertifikate wurden vom örtlichen Gemeinderat (LC3) überreicht. Die Luweero-Discover-Gruppe wurde gebildet.

Das Foto zeigt den Schulleiter der Sacred Heart Primary School in Manicaland, Simbabwe, wie er mit seinen Schülern einen Baum pflanzt.
Das Foto zeigt den Schulleiter der Sacred Heart Primary School in Manicaland, Simbabwe, wie er mit seinen Schülern einen Baum pflanzt.

Baumpflanzungen

Das Baumpflanzprogramm Discover wird fortgesetzt. Am 21. März dieses Jahres, dem Internationalen Tag des Waldes, pflanzten Discover-Partner in Simbabwe, Malawi und Uganda Bäume. Viele Gruppen hatten geplant, gemeinsam mit Lehrern und Schülern in der örtlichen Schule Bäume zu pflanzen, aber wegen der Koronakrise wurden all diese Veranstaltungen verschoben.

 

Fischteiche

Das Foto zeigt einige aus der zweiten Gruppe von Familien, die vor dem Bau ihrer Teiche geschult werden.

Der Bau von Fischteichen im Dorf Kighengi bei Kasese in Uganda geht erfolgreich voran. Es wurden Wasserfilter gebaut, die auch die Nährstoffe und Düngemittel für die Nutzgärten liefern. Die ersten Fische sollten in etwa zwei Monaten für den Verzehr geeignet sein. Sehen Sie sich diesen Platz in einer Gemeinde an!

 

 

 

 

Die Klima Krise: Was wir tun können.
Unterstützen Sie unser Baumpflanzprojekt!

Lehrer im Bezirk Kaliroa pflanzen den heimischen Warburgia ugandensis Baum im Schulgarten

Gleichen Sie den CO2-Fußabdruck, den Sie mit Auto, Flügen, Heizung, Ernährung und mit Ihrem Konsum erzeugen, durch das Pflanzen von Bäumen aus und helfen Sie dabei gleichzeitig unseren Partnern in Uganda und Simbabwe, den schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels entgegenzutreten. Mehr Information dazu finden Sie hier (englisch): The Climate Crisis: Appeal for funds. und hier (deutsch): Spendenaufruf.

 Zeitungsartikel zum Vortrag

E. Kürschner hielt in der Mitgliederversammlung am 7.3.20 einen Vortrag zum Thema:
„Dürre, Flut und andere Krisen: Welche Hilfe wirkt in Afrika?“

Hier können Sie den informativen und gut geschriebenen Artikel der Winnender Zeitung vom 9.3.20 lesen.

Benefizkonzert am Samstag, 25.4.20
19 Uhr, im Albrecht-Bengel-Haus in Winnenden

Wegen Corona hat die Stadtverwaltung bis voraussichtlich Mitte Mai alle Veranstaltungen mit größeren Menschenmengen abgesagt. Das Konzert muss deshalb verschoben werden. Wir werden hier den neuen Termin bekanntgeben, sobald dieser festgelegt ist.

 

Seite zuletzt aktualisiert am 9. Juni 2021