Discover e.V.
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Winnender Impulse in Afrika

Mit Unterstützung des Vereins Discover hat eine Uganderin ein Projekt aufgebaut

Der Winnender Keith Lindsey vom Verein Discover ist bei seiner jüngsten Afrikareise Menschen begegnet, die in Uganda viel bewegen und helfen. Ein Beispiel ist Rehema Namyalo – eine Frau mit vielen Ideen und einer unglaublichen Tatkraft, heißt es im Bericht des Vereins.

„Ihr jüngstes Projekt ist der Bau einer kleinen Destillationsanlage zur Herstellung von Ölen, Seifen und Cremes aus Rosmarin, Eukalyptus, Lavendel und Citronella“, berichtet Lindsey. In Schulen, aber auch in Dorfgemeinschaften propagiere sie umweltverträglichen Gartenbau zur Kultivierung von Heilkräutern und Gemüsepflanzen. Rehema ist eine Partnerin des Winnender Vereins Discover, dessen Vorsitzender, Keith Lindsey, soeben von einer fast vierwöchigen Reise durch Uganda zurückgekehrt ist.

Rehema strahle Freude und Zuversicht aus, dass sich die Lebenssituation der Menschen in notleidenden Regionen des ostafrikanischen Landes verbessern lässt, wenn, getreu dem Motto von Discover, die natürlichen Ressourcen entdeckt und besser genutzt werden. „Unser Name ist Programm“, sagt Keith Lindsey und verweist auf bereits abgeschlossene Projekte wie den Bau von 46 Regenwassertanks in Dürregebieten Ugandas (wir berichteten). Sinnvoller ökologischer Gartenbau sei durch eine verbesserte Wasserversorgung erst möglich geworden. Dabei ist es oberstes Prinzip, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Für den Bau der Regenwasserbehälter wurde das Material zur Verfügung gestellt, die technische Ausführung war Aufgabe der Dorfbewohner nach gründlicher Ausbildung und Einweisung.

Auf der über 3000 Kilometer langen Reise durch Uganda besuchte Keith Lindsey mit seiner Begleiterin Jutta Krauss aus Freiburg und Rehema Namyalo neun Schulen und mehrere aktive Selbsthilfeorganisationen, die die Idee von Discover weitertragen. Dabei sind es vor allem Frauen, die die Initiative ergreifen und hoffnungsvolle Programme auf den Weg bringen. „Häufig tragen sie die Verantwortung für das Wohlergehen ihrer Familien“, sagt Keith Lindsey und denkt dabei vor allem auch an Rehema Namyalo, mit deren Unterstützung ein Mango-Verwertungsprojekt ins Leben gerufen wird. Zweimal im Jahr stehen die Früchte reichlich zur Verfügung. Allerdings nur für einen Zeitraum von etwa acht Wochen.

Um in der übrigen Zeit des Jahres die Versorgung mit Vitaminen und Proteinen sicherzustellen, ist die Herstellung von Saft und Trockenfrüchten geplant. Die Anschaffung von Solartrocknern und einer Entsaftungsanlage erfordert einen Betrag von 2000 Euro. Aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen soll dieser finanziert werden.
(Winnender Zeitung 23.11.20187)

Diashow vom Zisternenbau und fertigen Anlagen

Kenja Thomas hat mit seinem Handy den Bau von Zisternen begleitet und uns einige Fotos geschickt.
Diese stehen nun allen Spendern und Interessierten hier als Diashow zur Verfügung.
(Bearbeitung der Fotos und Umwandlung in Movie: Walter Erhardt).
Viel Freude beim Betrachten

18-05 Diashow Zisternen

Discover-Stand auf dem Winnender Zukunftsmarkt am Wunnetag 6. Mai 2018

Ein guter Tag für Discover. Wir haben Präsenz gezeigt, viele Kontakte geknüpft, und wir haben über unsere Arbeit und die aktuellen Projekte informiert. Insgesamt 170 € waren im Spendenkässle. Es war eine gute Idee der Stadt, alle Organisationen und Betriebe, die für Nachhaltigkeit stehen bzw. für Verbesserung der Lebensbedingungen in den ärmsten Gebieten der Welt arbeiten, zusammen an einem Ort zu versammeln. Abseits vom Konsum-Rummel fanden sich so überwiegend Interessierte zu Gesprächen und auch zum Kosten der diversen leckeren Angebote. Auch wenn es eng war auf dem Viehmarktplatz: das Ambiente stimmt und die Konzentration an einem Ort ist richtig.

Der Stand von Discover

Intensive Gespräche

Keith Lindsey und einige Aktive von Discover, die am Stand mitgearbeitet haben

Neues von Discover Partnern in Afrika

Wasser-Tanks in Nyirivu werden mit Freude begrüßt.

Dank vieler großzügiger Spenden von Freunden in Winnenden und England und dank der kompetenten Arbeit des „Uganda Water Project“ mit Sitz in den USA können 1.600 Einwohner von Nyirivu bei Arua in Uganda jetzt die Vorzüge der Wasserversorgung im Dorf genießen. Früher mussten die Frauen einen Fußmarsch von fast zwei Kilimetern zurücklegen um Wasser zu holen, das sie dann auf ihrem Kopf heim tragen mussten. Drei Wasserfilter stellen sicher, dass immer sauberes Trinkwasser zur Verfügung steht. Unser Partner Christopher Nyakuni berichtet, dass diese neue Anlage zu einem Abbau der Spannungen zwischen den zwei Clans Erivu und Nyirivu im Dorf beigetragen hat. Die Hygiene der Kinder hat sich schon verbessert, da sie sich jetzt waschen können bevor sie zur Schule gehen.

Wir rechnen damit, dass wir im April 2018 auch das Dorf Kirembe bei Kasese mit Regenwasser-Sammelanlagen für Privathaushalte ausstatten können.

http://discover-src.net/de/wp-content/uploads/2018/03/2018-03-22-Weltwassertag.pdf

http://discover-src.net/de/wp-content/uploads/2018/03/2018-03-März-Rundbrief.pdf

 

Der Erzbischof von Uganda macht Werbung für Artemisia Tee und natürliche Gesundheitsvorsorge.

http://discover-src.net/en/wp-content/uploads/2018/03/WhatsApp-Image-2018-02-27-at-10.36.51-AM-300x201.jpegEric Kihuluka and das Mikwano Team haben im gesamten Bezirk Kaliro in den Bereichen Ernährung, Hygiene und allgemeiner Gesundheitsvorsorge zu einer erheblichen Verbesserung beigetragen. Dies wurdesowohl vom König von Busoga bestätigt als auch von den Bildungsbehörden, die beide in einem Brief an Discover ihre große Wertschätzung für unsere Unterstützung zum Ausdruck gebracht haben. Das Ziel ist es, an 200 Schulen im District Schulgärten anzulegen und die Schulkinder dazu zu ermutigen, sich aktiv um ihre Ernährung und Hygiene Gedanken zu kümmern. Aufgrund der tatkräftigen Unterstützung des Erzbischofs bitten nun viele Kirchengemeinden um Weiterbildung für ihre Gemeindemitglieder in natürlicher Gesundheitsvorsorge.

 

Rehema Namyalo und ihre Mitarbeiterinnen haben erfolgreich eine weitere Fortbildung in natürlicher Gesundheitsvorsorge durchgeführt.

Die Gruppe lernte auf dieser Fortbildung wie man einen energie-effizienten Herd baut

Diese Fortbildung fand in Mpugwe statt, das 12 km von Masaka entfernt ist wenn man der Straße nach Kamplala folgt. Es ist eine ganz besonders arme Region, in der eine Stimmung von Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit überwog. Aber jetzt hat sich das geändert! Diese Fortbildung hat zwanzig Menschen aus Mpugwe und elf weiteren aus anderen Gegenden in Uganda die Augen geöffnet für Möglichkeiten, die in ihrem dörflichen Umfeld umgesetzt werden können. Die Gruppe legte einen großen Garten für Nahrungsmittel und Heilpflanzen an. Sie lernten, wie man viele Heilmittel aus Pflanzen wie z. B. Kräutertees, medizinische Seifen, Öle und Salben, Tinkturen, Hustensäfte und Sirup herstellt und anwendet. Auch einfache Technologien wurden ihnen vermittelt wie z. B. wie man einen Kohle-Kühlschrank, einen energie-effizienten Herd, schwarze Steine, einen Solarofen, einen Solar-Dörrofen und Tippy-Taps herstellt. Sie erhielten Informationen darüber, wie man sich ein Einkommen sichert mit der Herstellung flüssiger Seife, Bagiyas (Teigtaschen), Kerzen und Kalk. Die Gruppe übte sich in Heilmassage und lernten etwas über Management am Beispiel Bananen: sowohl um Geld damit zu verdienen als auch zur Abdeckung des eigenen Bedarfs an Nahrungsmitteln.

Überall wo eine solche Fortbildung stattfand hat sich der Standard der Hygiene, Ernährung und die Versorgung mit Nahrungsmitteln erheblich verbessert. Wir freuen uns darauf, dieselbe Entwicklung auch in Mpugwe verfolgen zu können!

 

Aktuellste Nachrichten!!

Die nächste intensive 7-tägige Schulung in allen Bereichen, die wir von Discover für wichtig erachten, wird im Januar 2019 in Bundibugyo in West-Uganda, stattfinden. Sie sind eingeladen, daran teilzunehmen, oder Teilnehmer Ihrer Organisation die Teilnahme durch eine Spende zu ermöglichen. Diese Schulung wird in Englisch durchgeführt.  Einzelheiten finden Sie hier.

Seite zuletzt aktualisiert am 29. November 2018